Radarkontrollen auf der A2 und EN125

Bis Anfang 2017 werden 50 Stationen zur Geschwindigkeitskontrolle auf Autobahnen und Nationalstraßen installiert
Samstag, 09 Juli 2016 | Verkehrssicherheit

Die portugiesische Behörde für Sicherheit im Straßenverkehr (Autoridade Nacional de Segurança Rodoviária, ANSR) hat am Freitag bekannt gegeben, auf welchen Straßen das neue mobile Radarsystem zum Einsatz kommen soll. Das System (Sistema Nacional de Controlo de Velocidade,SINCRO) besteht aus insgesamt 30 mobilen Geräten, die flexibel an 50 festgelegten Stationen auf beiden Straßenseiten eingesetzt werden können. Als Einsatzorte wurden kritische Brennpunkte mit besonders hohem Risiko für  die Sicherheit des Straßenverkehrs ermittelt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf über 3 Mio €.

Ausgewählt wurden 14 Autobahnen, darunter die A2 zwischen Lissabon und Albufeira, fünf Hauptverkehrswege (IP, Itinerários Principais und IC Itinerários Complementares) und sieben Nationalstraßen, darunter die EN 125 in der Algarve. Entlang der EN 125, der einzigen regionalen Verbindung, werden insgesamt 3 Stationen für das Kontrollsystem eingerichtet. Damit werden die Konsequenzen aus den stark angestiegen Unfallzahlen seit Einführung der Maut auf der A22 Ende 2011 gezogen.

Das erste System soll in der kommenden Woche an der A5 in Betrieb gehen, der Ausbau soll bis Januar 2017 abgeschlossen sein. Die wichtigsten Schnellstraßen sind:

  • A1 Lissabon - Porto
  • A2 Lissabon - Albufeira
  • A3 Porto - Valença
  • A4 Porto - Quintanilha
  • A4-1 Porto - Matosinhos
  • A5 Lissabon - Cascais
  • A7 Póvoa de Varzim - Vila Pouca de Aguiar
  • A 8 Lissabon - Leiria
  • A24 Coimbra - Vila Verde da Raia
  • IP 3 Vila Verde da Raia - Figueira da Foz
  • IP7 Lissabon - Caia
  • IC 17 Algés - Sacavém
  • IC 19 Lissabon - Sintra
  • IC 20 Almada - Costa de Caparica
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